Therapieangebot

Stimmtherapie für Erwachsene und Kinder

Um die Stimmfunktion zu verbessern erarbeiten wir je nach Störungsbild:

Körperhaltung und Eigenwahrnehmung, müheloses Atmen, eine resonanzvolle und kräftige Stimme, lockere Artikulation.


Sprachtherapie für Erwachsene

Je nach Ursache der sprachlichen Beeinträchtigung wird an unterschiedlichen Bereichen gearbeitet.

Bei neurologischen Störungen (Apraxie oder Dysarthrie) oder bei einem Sprach- und Stimmtraining werden die Ziele zunächst gemeinsam festgelegt. Diese können an Hand einer Videoaufnahme besprochen werden.

Übungen die z. B. die Artikulation, Zeiteinteilung, Atmung, Haltung oder Wirkungsweise der Sprache verbessern werden dann gemeinsam durchgeführt.


Sprachtherapie für Kinder

Bei phonetischen oder phonologischen Artikulationsstörungen oder verzögerter sprachlicher Entwicklung werden in kindgerechter und spielerischer Form gemeinsam die Grundlagen zur erfolgreichen Sprachentwicklung gelegt und zielgerichtet gefördert. Übungen zur akustischen Differenzierung, Mundmotorik, Lautbildung, Aufmerksamkeit oder zum Wortschatz, grammatischen Strukturen und zum Gedächtnis werden durchgeführt.


Sprachtherapie bei Sprechapraxie (bei Kindern und Erwachsenen)

Auf Grund der eingeschränkten motorischen Abläufe stehen das Einüben motorischer Bewegungen sowie das Einüben schneller Wechselbewegungen in der Therapie im Focus. Dabei wird mit speziellen Therapieverfahren zur Sprechapraxie gearbeitet. Dieses sind unter anderem Verfahren, die zu Beginn taktil-kinästhetische Hilfestellungen und im Verlauf Übungen zur Koartikulation beinhalten.


Schlucktherapie für Erwachsene / Kanülenmanagement

Um das Schlucken wieder zu ermöglichen bzw. zu erleichtern, wird eine genaue Diagnostik durchgeführt. Die Ursachen werden genau erhoben, um dann gemeinsam eine passende Therapie zu erarbeiten.

Die Verbesserung der Mundfunktionen, sowie Verwendung von Kompensationsverfahren und adaptiven Hilfsmitteln stehen dabei im Vordergrund.


Stottertherapie für Kinder und Erwachsene

Unflüssigkeiten und Blockaden sollen das Sprechen und die Kommunikation nicht dauerhaft belasten oder anstrengend werden lassen.

Zur Stottertherapie gehört eine ausführliche Beratung darüber, was Stottern ist, warum es entsteht und wie es sich manifestiert.

Ein guter Umgang mit dem Stottern ist Ziel der Therapie. Dazu gehören Übungen zur Verbesserung der Sprechunflüssigkeit, sowie der Abbau negativer Gefühle beim Sprechen.


Myofunktionelle Therapie (für Kinder)

Um das muskuläre Gleichgewicht im Mund- und Gesichtsbereich herzustellen, werden Übungen zur Kräftigung der Mundmuskulatur durchgeführt. Dies dient dazu, dass die Zunge beim Schlucken nicht gegen die Zähne drückt und die Zahnstellung somit nicht negativ beeinflusst. Dies ist vor allem notwendig, wenn eine kieferorthopädische Behandlung geplant ist, um den Behandlungserfolg zu garantieren und zu beschleunigen. Eine solche Therapie wirkt sich ebenfalls positiv auf die artikulatorischen Fähigkeiten (Aussprache) aus.


Therapie bei Autismus

Kommunikationsanbahnung oder Verbesserung kommunikativer Fähigkeiten

Therapiekosten

Da ich als Wahllogopädin arbeite, können Sie Ihre Rechnung bei Ihrer Krankenkasse zur Refundierung einreichen. Ihre Krankenkasse refundiert ca. 50-60% der Therapiekosten (Zusatzversicherungen bis zu 100%).

Dafür müssen Sie den Verordnungsschein, den Ihnen Ihr Facharzt ausgestellt hat, bei Ihrer Krankenkasse chefärztlich bewilligen lassen.

Die Therapiekosten richten sich nach der Tarifempfehlung des Bundesverbandes “logopädieaustria” und sind bei jedem Termin zu begleichen.

In den verordneten Therapieeinheiten sind direkte Leistungen wie Diagnostik, Therapie, Beratung und Therapiematerial, sowie indirekte Leistungen wie Befundauswertung, Vor- und Nachbereitung enthalten.

Die Dauer der einzelnen Therapieeinheiten richtet sich nach dem zu behandelnden Störungsbild.


Hausbesuche

Falls es Ihnen nicht möglich ist, die logopädische Praxis aufzusuchen, gibt es die Möglichkeit eine logopädische Therapie als Hausbesuch zu beantragen. Besprechen Sie dies bitte mit Ihrem Facharzt.